Roos GmbH
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Druckprozess im Siebdruckverfahren

Der Siebdruck zählt neben der Serigraphie und dem textilen Filmdruck zu den sogenannten Durchdruckverfahren. Die Druckfarbe wird mittels einer Rakel durch ein feinmaschiges Siebgewebe gepresst, auf dem eine Schablone des gewünschten Druckbildes aufgebracht ist. Es ist an diesen Stellen eine fotoempfindliche, wasserundurchlässige Schicht aufgebracht. Die zu druckenden Bereiche sind offen. Hier wurde durch Belichtung die Schicht abgelöst. Durch die Gewebedicke und die Dichte des aufgespannten Gewebes wird eine definierte Farbschichtdicke erzielt, die sehr wiederholgenau rekonstruiert werden kann.

 

Grafische Ansicht Siebdruckprozess

Vorteile des Siebdruckverfahrens

Breite Auswahl an Bedruckstoffen

Kein anderes Druckverfahren ist in der Lage, eine so breite Palette an Bedruckstoffen zu verarbeiten: Papier, Pappe, Karton, nahezu alle Kunststoffe, Metalle, Holz, Glas etc. können im Siebdruck bedruckt werden.

Hohe Farbschichtdicke

Im Siebdruck ist der Farbauftrag bis zu 5-mal höher als in anderen Druckverfahren. Die Farbschichtdicke liegt im Durchschnitt bei 7 μm und reicht bis zu 1 mm. Dadurch ist das Druckverfahren unersetzlich für eine Reihe von Anwendungen, wie zum Beispiel bei der Veredelung von Offsetprintmedien mit verschiedensten Effekten oder im Bereich der gedruckten Elektronik.

Unabhängigkeit bei Verdruckstoffen

Das Siebdruckverfahren ermöglicht das Aufdrucken von Spezialeffekten, Leitpasten, Duftstoffen, Klebern oder Pigmenten. Die Siebdruckspezialfarben besitzen hohe Deckkraft, Lichtechtheit, gute Witterungsbeständigkeit und Kratzfestigkeit.